Häufig gestellte Fragen


Bei dem Prozess, das Pro & Contra für eine Impfung abzuwägen, treten bei Eltern & Kindern viele Fragen auf.

10. Jänner 2022

Wie oft müssen Kinder geimpft werden?

(29.12.2021)
10. Jänner 2022

Was ist ein Totimpfstoff? Was bekommen Kinder geimpft?

(29.12.2021)
3. Jänner 2022

Sind Unverträglichkeiten mit anderen Impfungen bekannt?

(29.12.2021)
3. Jänner 2022

Sollte es einen Abstand zu anderen Impfungen geben?

(29.12.2021)
3. Jänner 2022

Schützt die Impfung vor Virusmutationen wie Omikron?

(29.12.2021)
3. Jänner 2022

Benötigen Kinder auch einen Booster, so wie Erwachsene?

(29.12.2021)
31. Dezember 2021

Gibt es bei Mädchen/Buben andere Nebenwirkungen?

(07.12.2021)
31. Dezember 2021

Was gilt es nach der Impfung zu beachten?

(07.12.2021)
31. Dezember 2021

Gibt es einen optimalen Zeitpunkt für die Impfung?

(07.12.2021)
31. Dezember 2021

Wie kann ich mein Kind gut auf die Impfung vorbereiten?

(07.12.2021)
31. Dezember 2021

Welche Nebenwirkungen können nach der Impfung auftreten?

(30.11.2021)
31. Dezember 2021

Kann ich mein vorerkranktes Kind auch impfen lassen?

(30.11.2021)
31. Dezember 2021

Warum sollte ich mein Kind impfen lassen?

(30.11.2021)
31. Dezember 2021

Welche Impfdosis wird Kindern verabreicht?

(03.12.2021)
31. Dezember 2021

Wie oft und in welchen Abständen müssen Kinder geimpft werden?

(03.12.2021)
30. Dezember 2021

Gibt es die Corona-Impfung nur als Injektion?

(02.12.2021)

Aktuelle Regelungen

1Welche Regelungen gelten aktuell im Zusammenhang mit der Gültigkeit des Grünen Pass? (28.01.2022)
Mit 1. Februar 2022 ändert sich die Gültigkeitsdauer der Impfzertifikate in Österreich (Grüner Pass):

Die erste Impfserie (2 Impfungen oder Genesung + 1 Impfung) ist künftig 180 Tage gültig. Das Impfzertifikat der Booster-Impfung (3 Impfungen oder Genesung + 2 Impfungen) ist weiterhin 270 Tage gültig.

Ausnahme: Für Personen unter 18 Jahren – und damit auch für die Altersgruppe der 5 bis 13-Jährigen, wird das Impfzertifikat über die erste Impfserie 210 Tage (also 7 Monate) lang gültig sein.

Weitere Infos zum Grünen Pass finden Sie hier: www.gruenerpass.gv.at/faq/
2Welche Regelungen gelten aktuell Im Zusammenhang mit dem Mindestabstand zwischen Impfungen? (28.01.2022)
Ab 1. Februar 2022 wird der gesetzliche Mindestabstand zwischen 2. und 3. Impfung von 120 Tagen auf 90 Tage reduziert:

Die medizinische Empfehlung des Nationalen Impfgremiums (NIG) für den Mindestabstand bleibt weiterhin bei 120 Tagen, da eine gewisse Zeit zur Reifung der Immunität benötigt wird, um eine optimale, breite und langanhaltende Wirkung zu ermöglichen.

Betroffenen Personen, die bisher aufgrund eines Unterschreitens dieses Mindestabstandes nach der 3. Impfung bisher ein Impfzertifikat 2/2 erhalten haben, wird zeitnah ein neues Impfzertifikat 3/3 ausgestellt werden. Dieses wird automatisch rückwirkend mit der Bezeichnung „3/3“ ausgestellt und kann wie gewohnt mit Bürgerkarte oder Handysignatur auf gesundheit.gv.at abgerufen und heruntergeladen werden.

Weitere Infos finden Sie in den aktuellen Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums (NIG): www.sozialministerium.at/Corona-Schutzimpfung/Corona-Schutzimpfung---Fachinformationen.html

Allgemeine Informationen zur Coronavirus-Schutzimpfung für Kinder ab 5 Jahren: Rechtliches

1Gilt die Impfpflicht, die in Österreich mit 01.02.2022 in Kraft getreten ist, auch für Kinder? (28.01.2022)
Nein. Personen unter 18 Jahren sind von der Impfpflicht ausgenommen. Weitere Informationen zu den Regelungen rund um die Impfpflicht finden Sie hier: www.sozialministerium.at/Corona-Schutzimpfung/Impfpflicht.html
2Ab welchem Alter ist eine Impfung gegen COVID-19 möglich? (21.12.2021)
Die Impfung wird seitens des Nationalen Impfgremiums (NIG) ab 5 Jahren allgemein empfohlen (im Detail: www.sozialministerium.at/Corona-Schutzimpfung/Corona-Schutzimpfung---Fachinformationen.html)
Für den derzeit verabreichten Impfstoff Comirnaty von BioNtech/Pfizer liegt eine EU-weite Zulassung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) vor (siehe dazu Referenz „EMA-Zulassung“)
3Gibt es eine Empfehlung zur Impfung von Kindern unter 5 Jahren? (21.12.2021)
In Österreich ist derzeit keine Empfehlung zur Impfung von Kindern unter 5 Jahren ausgesprochen. Bis COVID-19-Impfstoffe für Kinder bis zum Alter von 4 Jahren und jünger zugelassen und verfügbar sind, sind für Kinder dieser Altersgruppe weiter nicht-pharmakologische Schutzmaßnahmen zu treffen. Bis Impfstoffe für Kinder mit erhöhtem Krankheitsrisiko zur Verfügung stehen, muss auch dem Schutz des Umfelds besonders hohe Wichtigkeit und Vorrang hinsichtlich einer COVID-19-Impfung eingeräumt werden . Weitere Informationen zum Thema „Coronavirus-Schutzimpfung für Kinder unter 5 Jahren“ finden Sie in den unten angeführten Referenzen („Interviews mit dem Virologen Prof. Dr. Florian Krammer“).
4Bis zu welchem Alter hat die Einwilligung für eine Impfung von einer gesetzlichen Vertretung eines Kindes zu erfolgen? (21.12.2021)
Bei unmündigen Minderjährigen – das sind nach dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB) Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr bzw. bis zum Alter von 13 Jahren – ist eine Einwilligung eines Elternteils oder der Person, die mit der Pflege und Erziehung betraut ist, einzuholen. Ab dem vollendeten 14. Lebensjahr – also im 15. Lebensjahr bzw. ab 14 Jahren – dürfen Kinder, die die erforderliche Entscheidungsfähigkeit besitzen, selbst in die Durchführung einer Impfung einwilligen. Auch wenn ein Elternteil in dieser Situation eine Impfung ablehnen würde, kann sich die mündige minderjährige Person selbst für die Durchführung einer Impfung entscheiden. Auch ist eine Begleitung durch eine erziehungsberechtigte Person nicht erforderlich.

Allgemeine Informationen zur Coronavirus-Schutzimpfung für Kinder ab 5 Jahren: Medizinisches

1Wie funktioniert die Coronavirus-Schutzimpfung? (21.12.2021)
Der derzeit für Kinder (5 bis 13 Jahre) empfohlene Impfstoff Comirnaty von BioNtech/Pfizer ist ein mRNA-Impfstoff. Bei anderen Impfstofftechnologien werden die Erreger selbst, oder Erregerbestandteile direkt verabreicht, wohingegen bei mRNA-Impfungen, aber auch bei Vektor-Impfstoffen, nur der Bauplan (in Form von sogenannten „messenger-RNAs“) verabreicht wird. Die menschlichen Zellen produzieren dann die Erregerbestandteile selbst. Im Fall von Comirnaty (BioNtech/Pfizer) handelt es sich bei diesen Impfungs-Bausteinen um das Spike-Protein von SARS-CoV-2. mRNA-Impfstoffe regen das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern an.
2Wie gut schützt die Coronavirus-Schutzimpfung mein Kind vor einer Ansteckung? (21.12.2021 )
Auch Kinder können sich mit dem Coronavirus infizieren, erkranken und andere anstecken oder von Langzeitfolgen einer COVID-19-Erkrankung betroffen sein. In Zulassungsstudien konnte gezeigt werden, dass der Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer bei Kindern ab 5 Jahren eine ebenso gute Immunantwort wie bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auslöst. Auch in dieser Altersgruppe wurde eine hohe Wirksamkeit gegen symptomatische, im Labor bestätigte COVID-19 Erkrankungen beobachtet. Daher wird die Impfung für Kinder ab 5 Jahren allgemein empfohlen. In Ausnahmefällen kann es trotz Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung kommen. Diese verläuft dann aber in der Regel deutlich milder und Komplikationen und Todesfälle können vermieden werden. Kinderärztinnen und -ärzte stehen für Beratungen zur Verfügung. Geben Sie auch Kindern die Möglichkeit beim Impfgespräch selbst Fragen zu stellen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den unten angeführten Referenzen („Technical Report des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten“).
3Wie wurde die Sicherheit des COVID-19-Impfstoffes für Kinder sichergestellt? (22.12.2021)
Sicherheit und Wirksamkeit der Impfungen werden bei Kindern und Erwachsenen weiter nicht nur im Rahmen des europäischen Pharmakovigilanzsystems, sondern auch weltweit genau beobachtet. So können mögliche Signale in der Beobachtung von Nebenwirkungen identifiziert werden und gegebenenfalls kann unmittelbar reagiert werden. In den USA wurden mit Stand 24.11.2021 über 3,6 Mio. Kinder zwischen 5 und 11 Jahren einmalig und etwas über 134.000 Kinder bereits zweimal mit dem Impfstoff Comirnaty von BioNtech/Pfizer geimpft. Es sind keine neuen Sicherheitsbedenken bekannt.
4Schützt die Impfung mein Kind vor Langzeitfolgen nach einer COVID-19- Erkrankung? (22.12.2021)
Wie häufig Langzeitfolgen nach einer COVID-19-Erkrankung bei Kindern genau auftreten, wird in unterschiedlichen Untersuchungen sehr variierend beschrieben. Eindeutig ist jedenfalls, dass Kinder auch nach milden und asymptomatischen Verläufen unter Langzeitfolgen von COVID-19 leiden können. Die Beschwerden sind vielfältig und reichen von Müdigkeit, Erschöpfung und eingeschränkter Belastbarkeit bis hin zu Atembeschwerden, Geruchs- und Geschmacksstörungen sowie Konzentrations- und Gedächtnisproblemen. Es ist aktuell nicht abschätzbar, wie lange diese Spätfolgen der Erkrankung andauern und wie gut dies behandelt werden kann. Weiterführende & vertiefende Informationen zu diesem Thema finden Sie in den unten angeführten Referenzen („Technical Report des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten“).
5Gibt es bei der Coronavirus-Schutzimpfung von Kindern auch Impfreaktionen? (21.12.2021)
Nach der Corona-Schutzimpfung können auch bei Kindern zu erwartende Reaktionen des Körpers auf den Impfstoff spürbar sein, die gewöhnlich innerhalb weniger Tage von selbst wieder enden. Diese Beschwerden sind ein Zeichen der normalen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff. Umgekehrt bedeutet das Ausbleiben einer Impfreaktion nicht, dass man auf die Impfung nicht angesprochen hat. Impfreaktionen sind jedoch harmloser als die möglichen Beschwerden und Spätfolgen von COVID-19, die durch die Impfung verhindert werden können! Auch Nebenwirkungen sind möglich, diese sind der Gebrauchsinformation des Impfstoffes zu entnehmen. Weitere Informationen zu Impfreaktionen und Nebenwirkungen der Coronavirus-Schutzimpfung finden Sie unter der Frage „Welche Auffälligkeiten sollten im Zusammenhang mit der Impfung gemeldet werden?“ beantwortet.
6Was soll ich tun, wenn mein Kind die erste Impfdosis der Coronavirus-Schutzimpfung nicht verträgt? (21.12.2021)
Leichte Impfreaktionen wie Fieber oder Schmerzen an der Injektionsstelle sind nach einer Impfung durchaus zu erwarten und bedeuten nicht, dass Ihr Kind die Impfung nicht verträgt. Diese Reaktionen klingen in der Regel nach einigen Tagen wieder ab und sind prinzipiell kein Grund, sich gegen eine zweite Impfung zu entscheiden. Prinzipiell sollten fragliche vermutete Nebenwirkungen mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt besprochen werden, es besteht für vermuteten Nebenwirkungen eine gesetzliche Meldepflicht für Gesundheitsberufe.
7Mein Kind hat Allergien. Kann es eine Coronavirus-Schutzimpfung erhalten? (21.12.2021)
Wie auch bei Erwachsenen können und sollen Kinder mit bekannten Allergien, wie beispielsweise gegen Aeroallergene wie Pollen oder Hausstaubmilben, gegen COVID-19 geimpft werden. Im Aufklärungsgespräch mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt werden etwaige Allergien besprochen. Falls verfügbar, sollen darum Allergie-Pässe zum Impftermin mitgebracht werden, da sie Informationen zu möglichen Allergenen enthalten. Allergiker:innen sind dazu angehalten, nach der Coronavirus-Schutzimpfung jedenfalls 30 Minuten bei der Impfstelle unter ärztlicher Aufsicht zu warten.

Wenn nach einer Impfung bereits einmal ein allergischer Schock (Anaphylaxie) aufgetreten ist, ist dies der Ärztin bzw. dem Arzt vor der Coronavirus-Schutzimpfung unbedingt mitzuteilen.

Wenn eine Allergie gegen Inhaltsstoffe des Impfstoffes besteht, darf die Coronavirus-Schutzimpfung nicht verabreicht werden.
8Welche Auffälligkeiten sollten im Zusammenhang mit der Impfung gemeldet werden? (21.12.2021)
Grundsätzlich müssen vermutete Impfnebenwirkungen von der für Sie verantwortlichen Ärztin bzw. dem für Sie verantwortlichen Arzt an das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen gemeldet werden. Auch Sie selbst können eine Meldung vornehmen unter www.basg.gv.at oder 0800 555 621.

Dabei soll aber zwischen einer zu erwartenden Impfreaktion und einer Impfnebenwirkung unterschieden werden:

Unter einer Impfreaktion versteht man harmlose Beschwerden, die im Rahmen der Immunantwort auf eine Impfung prinzipiell auftreten können. Üblicherweise geschieht dies bereits kurz nach der Impfung (meist am selben Tag oder tags darauf) und dauert 1-2 Tage. Dies können Lokalreaktionen wie Brennen, Schmerzen, Verhärtung und Rötung an der Einstichstelle oder Allgemeinreaktionen wie (leichtes) Fieber, Abgeschlagenheit, grippeartige Beschwerden, Kopf-, Gelenks- und Gliederschmerzen u.a. sein.

Kommt es zu schädlichen und unerwarteten Reaktionen auf die Impfung, so spricht man von einer Impfnebenwirkung. Diese soll jedenfalls gemeldet werden.

Weitere Informationen zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen sind unter www.basg.gv.at/marktbeobachtung/meldewesen/nebenwirkungen verfügbar.
9Mein Kind ist bereits einmal an COVID-19 erkrankt. Ist eine Impfung trotzdem sinnvoll? (21.12.2021)
Ja. Das Nationale Impfgremium empfiehlt allen genesenen Personen, die noch keine Corona-Schutzimpfung erhalten haben, die Verabreichung der Impfung ab 4 Wochen nach Genesung. Die Durchführung eines Antikörpertests ist nicht sinnvoll, da bisher nicht klar ist, ab welchem Antikörperwert von einer ausreichenden Schutzwirkung ausgegangen werden kann. Darüber hinaus gibt es keine Hinweise auf Sicherheitsbedenken bezüglich der Impfung von Genesenen und dies wird ausdrücklich empfohlen . Die aktuellen Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums finden Sie unter www.sozialministerium.at/Corona-Schutzimpfung/Corona-Schutzimpfung---Fachinformationen.html
10Darf mein Kind mit Schnupfen und/oder Fieber gegen COVID-19 geimpft werden? (21.12.2021)
Kinder, die an einem akuten Infekt erkrankt sind oder Fieber haben, sollen sich erst gegen COVID-19 impfen lassen, wenn sie wieder vollständig gesund und genesen sind. Bitte besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wann der beste Zeitpunkt für Ihr Kind für eine Impfung ist.
11Kann eine Coronavirus-Schutzimpfung Unfruchtbarkeit hervorrufen? (23.12.2021)
Tierexperimentelle Studien und die bisherigen Erfahrungen beim Menschen lassen nicht auf schädliche Wirkungen in Bezug auf die Reproduktion, embryonale/fötale Entwicklung, Schwangerschaft, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen. Die zugelassenen COVID-19-Impfstoffe verändern nicht das Erbgut und haben keine Auswirkung auf die Fertilität. Es gibt also keine Hinweise, dass COVID-19-Impfstoffe die Fruchtbarkeit bei Männern oder Frauen beeinträchtigen. Bei Kinderwunsch ist sowohl für Männer als auch Frauen eine COVID-19-Impfung ausdrücklich empfohlen. Es ist kein Intervall vor der Empfängnis einzuhalten.
12Löst die Impfung COVID-19-Krankheitssymptome bzw. eine Erkrankung mit COVID-19 aus, vor denen sie schützen soll? (21.12.2021)
Die Impfung löst NICHT die Krankheit aus, vor der sie schützen soll. Der verfügbare Impfstoff enthält nur Bausteine bzw. Informationen für die Körperzellen, um einen kleinen Teil des gesamten Coronavirus SARS-CoV-2 zu produzieren; dieser Teil führt nicht zu einer Erkrankung. Der Impfschutz ist jedoch nicht sofort mit der Impfung gegeben, sondern das Immunsystem benötigt dafür etwas Zeit. Daher kann es vorkommen, dass man sich kurz nach einer Coronavirus-Schutzimpfung mit COVID-19 ansteckt und erkrankt – die beobachtete Immunreaktion geschieht auf Basis der Ansteckung und nicht durch die verabreichte Schutzimpfung! Für einen initialen Impfschutz ist eine komplette (2-teilige) Impfserie erforderlich. Leider bietet aber keine Impfung eine 100-prozentige Schutzwirkung. In Ausnahmefällen kann es trotz Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung kommen. Diese verläuft dann aber in der Regel deutlich milder und Komplikationen und Todesfälle können vermieden werden.
13Wird das Immunsystem meines Kindes durch die Coronavirus-Schutzimpfung geschwächt und mein Kind dadurch gefährdet? (21.12.2021)
Nein, Impfstoffe schalten das Immunsystem nicht aus. Im Gegenteil: Impfstoffe regen das Immunsystem an, einen Schutz gegen mögliche Erkrankungen selbst aufzubauen . Kommt das Immunsystem des geimpften Kindes mit dem Erreger in Kontakt, ist es durch die Impfung gut darauf vorbereitet und das Kind vor einem (schweren) Krankheitsverlauf geschützt.

Allgemeine Informationen zu COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen

1Welche Folgen kann eine COVID-19 Erkrankung bei Kindern haben? (22.12.2021)
Kinder und Jugendliche erkranken im Vergleich zu Erwachsenen zwar selten schwer an COVID-19, dennoch sind schwere Krankheitsverläufe wie ein Multisystem-Inflammationssyndrom (Hyperinflammationssyndrom) auch in Österreich mit einer Häufigkeit von 1:1000 Kindern und Jugendlichen mit bestätigter Infektion beobachtet worden welche zu einer Krankenhausaufnahme führen können und sogar eine Behandlung auf der Intensivstation erfordern kann. Zudem können Kinder und Jugendliche auch nach milden und asymptomatischen Verläufen unter Langzeitfolgen von COVID-19 leiden . Weiterführende & vertiefende Informationen zu diesem Thema finden Sie in den unten angeführten Referenzen („Technical Report des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten“).